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Wie wir Bayern aufs Rad bringen

Neben der direkten Unterstützung der Kommunen in Fragen der Radverkehrsförderung ist ein Ziel der AGFK Bayern, die politischen Weichen auf Landesebene Richtung Radverkehr zu stellen.

Dazu wurde die AGFK Bayern, zusammen mit anderen Akteuren der Radverkehrsförderung im letzten Oktober vom Verkehrsausschuss im bayerischen Landtag in einer dreistündigen Sitzung über die Situation des Radverkehrs angehört. Und die vorgebrachten Argumente haben offenbar überzeugt: Im Anschluss an die Anhörung brachte die Fraktion der CSU sieben Anträge in den Landtag ein, die essentielle Veränderungen in der landesweiten Radverkehrsförderung bedeuten können und in die viele Vorschläge der AGFK Bayern, wie z. B. die verstärkte Förderung von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen, die Verbesserung der Fahrradmitnahme im Schienenverkehr, stärkere nicht-investive Förderung des Radverkehrs oder der Vorschlag einen eigenen Radverkehrsplan Bayern aufzustellen,  eingeflossen sind. Noch sind die Anträge zwar nicht im Plenum verhandelt worden – das jedoch aus gutem Grund. Laut Aussage des Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Erwin Huber (CSU) warte man im Moment noch auf die Anträge der Opposition, um den Radverkehr in Bayern auf möglichst breiter Basis voranzubringen. Die Fraktionen der SPD und der Grünen bereiten gemeinsam weitere 13 Anträge vor, die zusammen mit den CSU-Anträgen im Mai im Landtag auf die Tagesordnung gebracht werden.

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So hat die AGFK Bayern offenbar nicht nur den Radverkehr in Bayern vorangebracht, sondern auch – zumindest für den Moment –  in Verkehrsfragen für überparteiliche Konsenspolitik gesorgt.

(Foto: Guido Radig)

 

 

Veröffentlicht am: 19.03.2015