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Radzählgerät in Nürnberg eingeweiht  

Ausgezeichnete „fahrradfreundliche Kommunen in Bayern“ dürfen sich nicht nur mit dem Titel und einem entsprechenden Schild schmücken, sondern bekommen aus dem Innenministerium auch einen Zuschuss über 5.000 Euro für die Errichtung einer Radzählanlage. Als erste Kommune hat Nürnberg das Angebot nun genutzt:  Anfang August weihten die Vorsitzende der AGFK Bayern, Marlene Wüstner und Baureferent Daniel Ulrich zusammen mit dem Leiter des Sachgebiets Radverkehr in der Obersten Baubehörde (OBB), Herr Blauth, das Messgerät am Königstorgraben ein. Neben der tagesaktuellen Zahl, die Ulrich mit 3.500 bis 4.000 Fahrern zu Spitzenzeiten beziffert, wird auch die Gesamtzahl der Radler angezeigt; bei 1,8 Mio. wird die Skala gesprengt. Die AGFK Bayern drückt die Daumen, dass das schnell passiert – auch wenn es einen „Reset“ oder eine Neuskalierung nach sich ziehen würde. Bis es so weit ist, hat Nürnberg nun aber die Möglichkeit einer permanenten Messung des Radverkehrs und zeigt diese Zahlen auch präsent an; die Säule ist auch von der Fahrbahn perfekt einsehbar und veranschaulicht eindrucksvoll, dass der Radverkehr in Nürnberg einen wesentlichen Anteil des Gesamtverkehrsaufkommens ausmacht. Marlene Wüstner betont vor diesem Hintergrund auch ihre Freude darüber, dass die Stadt Nürnberg etwas „Sichtbares und Spürbares“ geschaffen hat.

Bild: Copyright Bettina Meyer-Rost / Stadt Nürnberg

Veröffentlicht am: 04.09.2015