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Neuer Vorsitzender der AGFK Bayern, Matthias Dießl stellt sich vor

„Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“ Ausgerechnet der Gründer der Firma Opel, Adam Opel, hat dies einst gesagt. Wenn schon ein Autobauer auf das Rad schwört, will das etwas heißen!

Für die Beliebtheit des Fahrrades gibt es viele Gründe. Schnell und preiswert gelangt man von A nach B. Durch die Nutzung des Fahrrades gelingt es, dem Stopp & Go, der Hektik und dem Staufrust nahezu komplett zu entgehen und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wer seinen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegt, holt sich ein Stück Freizeit in den Arbeitstag. Frische Gedanken, neue Eindrücke und Zeit zur Reflexion zweimal am Tag. Energie tanken auf dem Hinweg, Entspannung suchen auf dem Heimweg. Der Berufsalltag gewinnt durch das Radfahren an Lebensqualität und gibt Raum zur aktiven Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt.

Als begeisterter Radfahrer weiß ich, wovon ich rede. Eine Begeisterung, die ich auch gerne in mein Amt als Vorsitzender der AGFK tragen möchte. Fahrradfahren ist sozusagen Einstellungsvoraussetzung für dieses Amt.

In meinem Heimatlandkreis Fürth haben die politischen Gremien die Bedeutung des Radverkehrs frühzeitig erkannt. Seit Jahren bauen wir – nahezu im Jahresturnus – neue Radwege. Der Landkreis beteiligt sich derzeit an einer Machbarkeitsstudie „Radschnellwege“.  Außerdem streben wir die Zertifizierung als fahrradfreundlicher Landkreis an.

Ziele für mich sind die Reduzierung des Kfz-Anteils sowie die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Es ist wichtig, dass wir nicht nur in Baumaßnahmen investieren, sondern auch in die Köpfe der Menschen. Daher engagiere ich mich sehr gerne bei der AGFK Bayern und freue mich auf die Herausforderungen, es gilt nämlich den Radverkehr gemeinsam zu entwickeln.

Matthias Dießl
Landrat des Landkreises Fürth

Veröffentlicht am: 08.03.2016