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Landkreis Starnberg als fahrradfreundliche Kommune bestätigt

15. April 2013

Am Montag, 15. April 2013, bewertete eine unabhängige Kommission den Landkreis Starnberg auf Fahrradfreundlichkeit, um seine Mitgliedschaft in der AGFK Bayern zu bestätigen. „Da die Bereisung im Landkreis Starnberg erfolgreich verlief, kann nun der Vorstand der AGFK Bayern dem Bayerischen Staatsministerium des Innern vorschlagen, den Landkreis als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ auszuzeichnen,“ so die AGFK Bayern-Vorsitzende Marlene Wüstner. Die Auszeichnung hat sieben Jahre Bestand, bevor sich der Landkreis Starnberg erneut dem Bewertungsverfahren unterziehen muss.
Insbesondere ist positiv hervorzuheben, dass ein Kreistagsbeschluss zur Steigerung des Radverkehrsanteils am Modal Split von heute 16 % auf 21 % im Jahr 2020 vorsieht und in dem Zuge eine Verkehrsmanagerin und ein Fahrradbeauftragter etabliert werden.
U.a. findet außerdem eine Einbindung von Unternehmen in die Radverkehrsförderung z.B. mit einem Fahrradverleihsystem im Gewerbebiet Kreiling statt. Trotzdem besteht noch Optimierungsbedarf in folgenden Punkten: Der Ausbau des Radwegenetzes muss zügig vorangebracht werden und in der Radwegeführung sollen Straßenquerungen vermieden und sichere Querungshilfen geschaffen werden. „Insgesamt ist zum Ausdruck gekommen, dass die Radverkehrsförderung im Landkreis Starnberg auf der politischen wie auf der Verwaltungsebene ein sehr wichtiges Thema ist,“ so der Vorsitzende der Bewertungskommission Landtagsabgeordnete Erwin Huber.

Veröffentlicht am: 15.04.2013