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Wolfratshausen

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Die ehemalige Kreisstadt liegt ca. 30 km südlich von München an den Flüssen Loisach und Isar, in der Region Bayerisches Oberland. Der Ort wird 1003 erstmals urkundlich erwähnt und beheimatet heute etwa 18.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf einer Fläche von 9,14 km². Bedeutung und Wohlstand erhält der Ort u.a. durch die Flößerei, die als Personen-Floßfahrt noch heute zwischen Mai und September betrieben wird und der Stadt den Titel „internationale Flößerstadt“ eingetragen hat. Die Stadt steht ebenso für Traditionsbewusstsein und gelebtes bayerisches Brauchtum wie für Innovation und Weltoffenheit, aber auch Naturgenuss und ein breitgefächertes kulturelles Angebot.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr in Wolfratshausen
Der touristische Radverkehr gewinnt allerorts an Bedeutung; Wolfratshausen liegt mit dem Isarradweg bzw. dem Radwanderweg Via Bavarica Tyrolensis und dem Loisachradweg gleich an mehreren landschaftlich überaus reizvollen Fernradwegen. Aber auch für zahlreiche Touren im Tölzer Land und dem Fünfseenland ist Wolfratshausen ein idealer Ausgangsort. Fahrradverleih und -service, Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten sind vor Ort gegeben; die Wegweisung wurde bereits vollständig auf FGSV-konforme Beschilderung umgestellt. Ausbaufähig ist der Alltagsradverkehr im Nahbereich, d.h. innerhalb der Stadt Wolfratshausen und des gemeinsamen Mittelzentrums mit der 6 km entfernten Stadt Geretsried. Die Stadt Wolfratshausen hat eine „‚Projektgruppe Radroutenkonzept’“ installiert, die sich insbesondere auch um die Themen „mit dem Rad zur Schule, zur Arbeit und zum Einkaufen“ kümmert.

Handlungsschwerpunkte
– Sichere Radverkehrsführung an Hauptverkehrsstraßen: z.B. Einrichtung von Schutzstreifen auf Bundes- und Staatsstraßen
– Modernisierung und Erweiterung der Fahrradabstellanlagen am S-Bahnhof: Die bestehenden Anlagen bieten überwiegend zu wenig Lenkerabstand und keine Möglichkeit, den Rahmen anzuschließen; darüber hinaus sind die bestehenden Anlagen deutlich überlastet, so dass die Räder auch in der näheren Umgebung „wild“ abgestellt werden
– Kooperation mit den örtlichen Schulen: Erstellen von Schulradwegplänen, sobald die entsprechend sicheren Strecken zur Verfügung stehen; Verbesserung der Abstellanlagen; Motivation für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte
– Mehr und bessere Abstellanlagen bei Wohnungen, Läden, Arbeitsstätten, und sonstigen Zielen des Radverkehrs
– Aufstellen von Fahrradboxen und Akku-Ladestationen für den touristischen Radverkehr