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Herzogenaurach als fahrradfreundliche Kommune bestätigt

20. Oktober 2014

Am Montag, 20. Oktober 2014 bewertete eine unabhängige Kommission die Stadt Herzogenaurach auf Fahrradfreundlichkeit, um ihre Mitgliedschaft in der AGFK Bayern zu bestätigen. Die Kommission besteht aus Landtagsfraktionen, dem Bayerischen Staatsministerium des Innern/Oberste Baubehörde, dem ADFC Bayern, der Verkehrswacht, der Polizei und dem Vorstand der AGFK Bayern. Da die Bereisung in Herzogenaurach erfolgreich verlief, kann nun der Vorstand der AGFK Bayern dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr vorschlagen, Herzogenaurach als „Fahrradfreundliche Stadt in Bayern“ auszuzeichnen. Dies ist die Voraussetzung für eine dauerhafte Mitgliedschaft in der AGFK Bayern e.V. Die Auszeichnung hat sieben Jahre Bestand, bevor sich Herzogenaurach erneut dem Bewertungsverfahren unterziehen muss.

Insbesondere ist folgendes positiv hervorzuheben: Herzogenaurach kann aktuell einen Radverkehrsanteil am Modal Split von 20 Prozent vorweisen und strebt an, diesen Prozentsatz bis 2020 auf 25 Prozent zu steigern. Die Stadt entwickelt außerdem ein Radschnellwegekonzept mit den Städten Fürth, Nürnberg und Erlangen und möchte in diesem Themenfeld ein Pilotprojekt mit auf den Weg bringen. Möglich wird dies durch das starke Engagement in Politik und Verwaltung für die Förderung des Radverkehrs in Herzogenaurach. Ein sichtbares Zeichen dafür ist auch die Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr.

Trotzdem besteht noch Optimierungsbedarf in folgenden Punkten: Der Anschluss an das Bayernnetz für Radler ist in einigen Punkten noch verbesserungswürdig. Des Weiteren wurde Herzogenaurach darauf aufmerksam gemacht, die ausgewiesene Radwegebenutzungspflicht in der Stadt zu überprüfen.

Veröffentlicht am: 22.10.2014