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Bericht von der Geschäftsführung

Verstärkung in der AGFK Bayern Geschäftstelle

Seit März arbeitet Birgit Borovicka halbtags in der Geschäftsstelle für den Verein. Sie erreichen Frau Borovicka außer mittwochs jeweils vormittags unter Tel. 09131 86 2593 oder per E-Mail: birgit.borovicka@agfk-bayern.de.

Neue Mitglieder in der AGFK Bayern

Mit dem Landkreis München und der Stadt Donauwörth konnte die AGFK Bayern zum 1. Juli 2015 zwei neue Mitglieder aufnehmen. Beide Kommunen haben sich im Rahmen einer sogenannten Vorbereisung einer Bewertung ihrer Fahrradfreundlichkeit unterzogen. Die Bewertungskommission aus Vertretern des Innenministeriums, des ADFC Bayern und der AGFK Bayern hat das Engagement beider Kommunen gewürdigt und kam zu dem Ergebnis, dass schon einiges in Puncto Fahrradfreundlichkeit auf den Weg gebracht wurde aber auch noch verschiedene Maßnahmen angegangen werden müssen, damit die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ verliehen werden kann. Beide Kommunen wollen nun die offenen Punkte intensiv angehen, um innerhalb der nächsten vier Jahre die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ erhalten zu können.

Erlangen möchte die Auszeichnung fahrradfreundliche Kommune erhalten

Am 20. Juli wird sich die Stadt Erlangen der großen Bewertungskommission stellen, um zu zeigen, wie fahrradfreundlich die Stadt ist. Sollte die Bewertungskommission aus Landtagsfraktionen, Polizei, Verkehrswacht, ADFC Bayern und AGFK Bayern zu dem Ergebnis kommen, dass Erlangen den Aufnahmekriterien des Vereins gerecht wird, kann der Vorstand des Vereins dem Innenminister vorschlagen, die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ zu verleihen.

Expertenanhörung zur Radverkehrsförderung

Im Oktober 2014 fand im Landtag eine Expertenanhörung zur Radverkehrsförderung in Bayern statt, an der auch die AGFK Bayern teilgenommen hat. Viele unserer Forderungen sind in ein Paket mit 21 Anträgen von CSU, SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN eingeflossen. Die Anträge wurden am 16. April im Ausschuss für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie behandelt. Die große Mehrheit der Anträge ist einstimmig beschlossen worden. Dadurch zeigt sich, dass mittlerweile parteiübergreifend die Radverkehrsförderung als wichtiges Thema erkannt wurde. So soll z. B. die finanzielle Förderung von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen verbessert werden, dazu gehört auch der Bau von Fahrrad-Service Stationen, weiter sollen die Fahrradmitnahmemöglichkeiten in Zügen besser werden, ein Radverkehrsplan Bayern wird erstellt und der Bau von Radschnellwegen vorangetrieben. Leider konnte keine Mehrheit für die Bereitstellung von Fahrradleasingmodellen im öffentlichen Dienst gefunden werden. Hier hätte der öffentliche Dienst mit der Privatwirtschaft gleichziehen können. Auch von anderer Seite fehlt für das Fahrradleasing die Unterstützung, da auch die Gewerkschaft Ver.di Fahrradleasingmodelle für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst ablehnt.

Veröffentlicht am: 02.07.2015