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Auszeichnungsveranstaltung in Nürnberg

26. Juli 2013

Nach einer erfolgreichen Hauptbereisung, in der eine Kommission aus Vertretern der Landtagsfraktionen, Oberster Baubehörde, ADFC, Polizei, Verkehrswacht sowie der AGFK Bayern die Fahrradfreundlichkeit der Stadt Nürnberg bewertet hat, wird der Stadt nun im Rahmen eines Festakts die Auszeichnung “Fahrradfreundliche Stadt Nürnberg” verliehen.
Nach einer Begrüßung um 11.30 Uhr durch Horst Förther, 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg, richtet sich Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, mit einem Grußwort an die Gäste. Im Anschluss erläutert Marlene Wüstner, Vorsitzende der AGFK Bayern, die Bedeutung der Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“. Mit der Verleihung der Auszeichnung „Fahrradfreundliche Stadt Nürnberg“ durch den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann und der Übergabe des AGFK Bayern-Auszeichnungsschildes durch Marlene Wüstner wird die Stadt als dauerhaftes Mitglied in die AGFK Bayern aufgenommen. Mit einem Schlusswort durch Horst Förther, 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg, endet die Veranstaltung.

Frank Jülich, Leiter des Verkehrsplanungsamtes in Nürnberg, über die Bedeutung der Auszeichnung für die Stadt:
“Ich bin sehr erfreut über die Auszeichnung “Fahrradfreundliche Kommune”, bestätigt sie doch unsere Anstrengungen in der Verkehrsplanung der letzten Jahre. Sicherlich kann im Stadtgebiet noch viel für den Radverkehr getan werden, das Prädikat “Fahrradfreundliche Kommune” bedeutet ja nicht, dass wir uns jetzt auf den Lorbeeren ausruhen können und wollen. Vielmehr soll es anspornen, die bereits vorhandenen, grundlegenden Konzepte für eine erfolgreiche Radverkehrsplanung in den nächsten Jahren konsequent weiterzuverfolgen und in die Tat umzusetzen: Von der Infrastruktur über den Service, das Marketing sowie die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu den politischen Rahmenbedingungen. Und wenn die nötigen Mittel bereitgestellt werden, lässt sich auch so manches schneller realisieren. Ich hoffe, dass wir ganz im Sinne unserer Radverkehrskampagne “Nürnberg steigt auf” eine Stadt der Aufsteiger werden und immer mehr Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad für ihre täglichen Wege nutzen und für sich und die Stadt mehr Lebensqualität schaffen.”

Hugo Walser, Radverkehrsbeauftragter, meint dazu:
“Wer kennt sie nicht, die zig Stellen im Stadtgebiet, wo man glaubt, als RadfahrerIn im Stich gelassen zu werden. Dennoch und trotz zahlreicher kritischer, ja auch spöttischer Stimmen zeigt mir die Auszeichnung, dass wir auf einem guten Weg sind: Ein immer dichter werdendes Radwegenetz, ausgedehnte Tempo 30-Zonen, überdachte Abstellplätze, mobile Fahrradständer, für den Radverkehr geöffnete Einbahnstraßen und Fußgängerzonen, das Fahrradleihsystem NorisBike, ausgeschilderte Fahrradrouten, ein Winterdienstplan für die Radler und das Modellprojekt “Mobil in der KiTa”, um nur einiges zu nennen. Für mich ist eine fahrradfreundliche Lebensraumgestaltung also kein Blick mehr in eine ferne Zukunft, sondern fester Bestandteil unseres Handelns. Und schließlich liegt es an uns allen, ob wir als Stadt fahrradfreundlich sind.”

Veröffentlicht am: 10.07.2013