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Augsburg beteiligt sich am bundesweiten Evaluierungsprojekt RADeval

Was bringt der Radwege-Ausbau? 
Stadt Augsburg wird mit Projekt in Neuburger Straße Teil des bundesweiten Evaluierungsprojekts RADeval

Grundsätzlich ist die Wirkung von Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs bislang wissenschaftlich wenig erforscht. Die Technische Universität Dresden führt daher zusammen mit sechs Pilot-Kommunen das Forschungsprojekt RADeval zur Evaluierung von Radverkehrs-Maßnahmen durch. Eine davon ist die Stadt Augsburg, die den Ausbau einer verkehrssicheren und attraktiven Infrastruktur für den Radverkehr als wesentlichen Baustein des Projekts Fahrradstadt betrachtet.

Situation vor und nach Umbau evaluieren
Die Stadt Augsburg wurde mit dem geplanten Ausbau der Radwege entlang der Neuburger Straße zwischen Lechhausen Schlössle und der Lechbrücke in das Forschungsprojekt aufgenommen. Für diese Maßnahme hatte der Stadtrat im Juli 2016 den Grundsatzbeschluss gefasst, die bauliche Umsetzung ist für das Jahr 2018 vorgesehen. Das bietet die Möglichkeit, nun die Situation vor und nach dem Umbau zu analysieren. Die Stadt plant die beim RADeval gewonnenen Erkenntnisse auch auf andere Maßnahmen zu übertragen und freut sich über die wissenschaftliche Begleitung und Unterstützung bei der Bewertung der Maßnahme.

Praktische Hilfestellung für Kommunen
Ziel von RADeval ist es, Kommunen praktische Hilfestellungen bei der Planung und Durchführung von Evaluierungen im Bereich Radverkehr an die Hand zu geben. Dies soll die Hürden für die Durchführungen von eigenen Evaluierungen senken und die Qualität der angestrebten Evaluierungsprojekte erhöhen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

Eine detaillierte Projektbeschreibung und weitere Informationen finden sich unter www.verkehrsoekologie.de/forschung/forschungsprojekte/radeval

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Thomas Hertha, Radverkehrsbeauftragter, Telefon 0821 324-7946

Veröffentlicht am: 23.03.2017